News

12 ••9
07.09.2020

Flohmarkt verschoben!

Der Flohmarkt im Schloss Porcia wurde auf nächstes Jahr verschoben!

Neuer Termin: 16. - 18. September 2021


mehr...

06.04.2020

Das Zuhause – ein gefährlicher Ort

Notfall-Telefonnummern und Beratungs-Webseiten

Es gibt Situationen, die bedauerlicherweise Gewalt in der Familie fördern. Wir kennen den Anstieg an Gewaltausbrüchen zu Feiertagen, in Ausnahmesituationen und in Fällen von Hilflosigkeit. Und fast immer sind Frauen und Kinder die Leidtragenden. Aber auch die Männer brauchen Hilfe.

Gewalt gegen Frauen gibt es in unterschiedlichen Formen – als physische, sexuelle, soziale oder ökonomische Gewalt. Immer jedoch geht es um Macht, Unterdrückung und Hilflosigkeit. Und immer fühlen sich die Opfer allein, verletzt und unsichtbar. Sie verstecken ihre Leid aus Scham und der Angst vor gesellschaftlicher Ächtung.
Dabei gibt es Hilfe in den Gewaltschutzabteilungen der Krankenhäuser bzw. der Bundesländer.  Es gibt für Betroffene Möglichkeiten sich beraten zu lassen – anonym und rund um die Uhr; oder im Gefahrenfall eine SMS an die Polizei zu senden.  Hier gibt es eine Liste von Ratschlägen, die Frauen in Gewaltbeziehungen in verschiedenen Situationen helfen können: lebensart.at/
Autonome Frauenhäuser
Frauenhelpline
0800 222 555
Polizei 133
Polizeitnotruf per SMS: 0800 133 133 (zugleich Notruf für Gehörlose)
Gewaltschutzzentrum
Frauenberatung St. Johann

Eine wirkungsvolle Hilfe wäre aber auch die Zivilcourage der Umgebung. Die Wahrnehmung von Familienstreit, Schlägen, Misshandlungen mag vielleicht ein unangenehmes Gefühl auslösen – Wegschauen macht es aber nicht besser.  Wer Gewalt wahrnimmt, kann sie unterbrechen (z. B. an der Tür klingeln) oder zumindest die Polizei verständigen.  Das kann die Situation entschärfen – auch wenn die Betroffenen sich vielleicht im ersten Moment nicht dankbar erweisen.


Hilfe für Männer
Männer, die gewalttätig geworden sind, brauchen aber ebenso Hilfe wie ihre Opfer.  Anlaufstelle für sie sind ebenfalls Gewaltschutzzentren, aber auch  Männerberatungen, die ein spezielles Anti-Gewalt-Programm anbieten.

Männerberatung in Wien  +43 1 603 2828
Männerberatung St.Pölten

mehr...

31.03.2020

Kleiner Ansatz – große Wirkung: Soroptimisten verteilen Sauerteig


Sauerteig ist seit Jahrtausenden die gesunde Urkraft unseres Brotes. 
In vielen Familien hat die Tradition des Brotbackens wieder an Bedeutung gewonnen.
Einige Soroptimistinnen vom Club Spittal/Millstättersee sind begeisterte Brotbäckerinnen und verteilen derzeit an die Nachbarn den begehrten Sauerteig.

Abgefüllt in kleinen Gläsern wird der Ur-Sauerteil vor die Haustür gestellt. Das Echo ist enorm: Viele beschenkte Frauen tragen sich schon lange mit dem Gedanken, endlich einmal selber ein gesundes Sauerteigbrot herstellen zu wollen. Nun ist durch die Corona-Zwangspause die Chance perfekt, sich damit zu beschäftigen.
Und dazu macht es unheimlich Spaß zu beobachten, wie aus Wasser, Mehl und Wärme ein schmackhaftes Triebmittel entsteht. Das Sauerteigbrot verfügt über viele besonders wertvolle Bakterien, die die Verdauung ankurbeln. Das Brot ist dazu auch viel länger haltbar als das industriell verarbeitete Brot – beides große Vorteile für die Isolationszeit:)

Wer gute Rezepte für Sauerteigbrote sucht, dem empfehlen wir das Hausbrot unserer Präsidentin Andra Volpini (siehe Beilage) und folgende Bücher (diese sind sicherlich bei Clubschwester Barbara Kreiner zu bestellen): „Der Duft von frischem Brot von Barbara van Melle “ oder die „Sauerteig Schule von Vanessa Kimbell“.
In Zeiten der Insolation soll Nachbarschaftshilfe nicht nur ein Schlagwort bleiben. Wir können mit vielen kleinen Dingen unseren Nächsten Gutes tun, das meinen Andrea Volpini, Birgit Nekowitsch, Marlene Bacher, Elisabeth Schurian, Barbara Lax, Sonja Hohengasser & Sissy Sommeregger vom Soroptimist Club Spittal/Millstättersee.

mehr...

23.01.2020

Ehrenzeichen des Landes Kärnten

Herzlichen Glückwunsch an unsere CS Heidi Konrad, die im Dezember mit dem Ehrenzeichen des Landes Kärnten ausgezeichnet wurde.

Heidi Konrad hat als Lehrerin an der Bundeshandelsakademie Spittal a.d. Drau, in ihren ehrenamtlichen sowie soroptimistischen Aktivitäten, v.a. als SI/E Präsidentin zahlreiche Projekte ins Leben gerufen, organisiert und unterstützt. Beispielhaft seien die folgende Projekte mit den Schülerinnen und Schülern der Bundeshandelsakademie Spittal a. d. Drau genannt: Der Radführer für Oberkärnten "TIP - Tritt ins Pedal", der Familienkalender "Familie ist..." in Zusammenarbeit mit dem Familienministerium und die Teilnahme an Sokrates-EU Projekten. In ihre langjährige Tätigkeit im Club fällt die Einführung des Projekt "Open Heart - Open Door" 1995, die Organisation der jährlichen österreichischen Jugend-Croisièren und ganz aktuell die Übernahme und Einführung der Aktion "Herzkissen 2019. Während ihrer SI/E Präsidentschaft seien hervorgehoben die Unterzeichnung der Friedenscharta 2003-2005, die Gründung des Peace Marathons in Ruanda 2004, die Abhaltung des SI/E Friedenskongresses in Wien 2005, die Gründung des Friedenspreises 2005 sowie ein finanzielles Hilfsprojekt nach dem Tsunami über EUR 270.000,-

Wir gratulieren herzlich!

Landeshauptmannstellvertr.  Beate Prettner, Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, Heidi Konrad, Landtagsabgeordneter Ferdinand Hueter, Landeshauptmannstellvertr. Gaby Schaunig
Landeshauptmannstellvertr. Beate Prettner, Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, Heidi Konrad, Landtagsabgeordneter Ferdinand Hueter, Landeshauptmannstellvertr. Gaby Schaunig


mehr...

31.10.2019

Mit dem Herzen dabei …

Herzkissen – Idee, Sinn und Zweck

Nancy Friis-Jensen, eine dänische Krankenschwester, brachte die Idee dieses speziellen Kissens für Brustpatientinnen im Jahre 2006 aus Amerika mit. Sie rief das Heart Pillow Project ins Leben, entwickelte den Schnitt und begann, die Idee „Herzkissen für Brustpatientinnen – verschenkt von Herz zu Herz“ zu verbreiten.

 

Das Kissen hat die Form eines Herzens mit verlängerten „Ohren“ und wird von Brustpatientinnen unter dem Arm getragen. Es lindert Narbenschmerzen und Lymphschwellungen oder Druck unter dem Arm. Das Herzkissen erleichtert das Liegen und gibt einen gewissen Schutz bei plötzlichen Bewegungen oder Stößen, wie sie beim Husten oder im Alltag auftreten können.

Die Kissen werden in einem bequemen Baumwollrucksack übergeben, sodass sie auch leicht zum Mitnehmen sind.

In Oberkärnten werden sie vom Krankenhaus Samonigg und der betreuenden Ärztin an die operierten Patientinnen übergeben. Die Herzkissen selbst wurden von den Clubmitgliedern im Bildungszentrum Litzelhof zugeschnitten, genäht und gefüllt. Mit dem waschbaren Füll-Vlies wurden wir von der Firma Goldeck Textil unterstützt.

 

Es geht ein Herz zu Herz und soll ein wenig Trost und Kraft von Frau zu Frau spenden. Auch der emotionale Aspekt ist uns wichtig

 

Besonders wichtig für die Ideengeberin und alle, denen die Aktion am Herzen liegt und die für ständige Verbreitung in Österreich sorgen: Die Kissen werden immer kostenlos übergegeben. Sie sind ein Geschenk, ein Symbol für Hoffnung und Zuversicht und sollen den betroffenen Frauen signalisieren:

 

„Du bist nicht allein!“

mehr...

12 ••9